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Mut zur Lücke - Hilfsmaßnahmen für die Feldlerche
Ihr fröhlicher Gesang im Frühjahr täuscht über eine traurige Tatsache hinweg: Die Bestände der Feldlerche sind in ganz Europa stark zurück gegangen. Auch bei uns in Bayern ist der Frühlingsbote inzwischen als gefährdet eingestuft.
Der starke Rückgang hängt damit zusammen, dass die Lerche ein Bodenbrüter ist. Sie braucht geeignete Flächen, auf denen sie brüten und ihre Jungen ohne Gefahr aufziehen kann. Doch solche Flächen werden immer weniger.
Zur Förderung der Feldlerche haben der Bayerische Bauernverband (BBV) und der Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V. (LBV) erstmals ein gemeinsames Projekt vereinbart. Sogenannte "Lerchenfenster" sollen die Bedingungen für Feldlerche & Co. spürbar verbessern. LBV und BBV rufen daher alle Landwirte mit geeigneten Flächen zur Teilnahme auf. Ziel ist es, dass bundesweit mindestens 1000 „lerchenfreundliche“ Äcker angelegt werden. Auf diese Weise können sich interessierte Landwirte freiwillig, unbürokratisch und mit wenig Aufwand im kooperativen Naturschutz engagieren.
Wie dies funktioniert und was Sie tun müssen, wenn Sie mitmachen wollen, verrät Ihnen ein Faltblatt, das der Landesbund für Vogelschutz in Hilpoltstein zusammen gestellt hat. Weitere Auskünfte erteilen Ihnen Frau Lücke, LBV Hilpoltstein, Tel. 09174 4775-36, oder Ihr Sachgebiet Pflanzenbau am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten.
Bildautor: "A.+T. Klapp/LBV Archiv"
Faltblatt LBV „Lerchenfenster – Erste Hilfe für bedrohte Feldtiere“
Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Roth
Johann-Strauß-Straße 1, 91154 Roth
Tel.: 09171 842-0 • Fax: 09171 842-55 • E-Mail: poststelle@aelf-rh.bayern.de
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